Wetter in Australien
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Wetter in Australien

Australien ist ein Kontinent, der 7,7 Millionen Quadratkilometer umfasst und zur Gänze auf Südhalbkugel liegt. Die Wetterverhältnisse unterscheiden sich daher signifikant vom europäischen Klima. Vor der Planung eines Australienaufenthalts sollte sich jeder umfassend über die unterschiedlichen Wetterverhältnisse in den einzelnen Bundesstaaten informieren.

In New South Wales ist das Klima am angenehmsten. Wer nach Sydney reist, den erwarten im Sommer erstklassige Badetemperaturen von 25°C bis 40°C. Zwischen Dezember und Februar ist der Luftfeuchtigkeitsgrad am höchsten. Im Winter ist es trocken und es herrschen angenehme Temperaturen um die 20°C.

Nördlich von New South Wales liegt Queensland. Der Bundesstaat ist bekannt für sein tropisches Klima. Besonders an der nördlichen Küste ist es nass und feucht. Es empfiehlt sich daher Queensland in den Wintermonaten (Juni bis September) zu besuchen. Von Januar bis März ist nämlich Regenzeit.

 
 

Während der feuchten Monate kann es in Queensland ziemlich ungemütlich werden. Es herrschen tagelang sintflutartige Regenfälle und die Straßen sind überschwemmt. Die Krokodile kommen aus den Creeks und liegen mitten auf den Highways. Im Winter ist es trocken und in Brisbane bekommt es ohnehin selten weniger als 20°C.

Im Bundesstaat Victoria gibt es vier Jahreszeiten. An der Küste und in Melbourne kann es im Sommer richtig heiß werden. Die Durchschnittstemperaturen in Melbourne liegen jedoch bei 25°C im Sommer. Im Nordwesten, der an das Outback grenzt, wird es etwas heißer. In Victorias alpinen Hochlagen schneit es im Winter.

Der kälteste Bundesstaat in Australien ist Tasmanien. Auf der Insel südlich von Victoria kann es zu jeder Jahreszeit schneien. Das Wetter spielt in Tasmanien oft verrückt und es herrschen stürmische Verhältnisse. Die Kaltwetterfronten kommen direkt von der Antarktis. Doch diese Unberechenbarkeit hat auch ihren Charme. Der Sommer eignet sich am besten für einen Aufenthalt in Tasmanien.

Das Klima in South Australia ähnelt dem mediterranen Klima in Europa. Die Sommer sind trocken und heiß, die Wintermonate kühl und regnerisch. Im Outback sind bis zu 38°C jedoch keine Seltenheit. Adelaide sollte man daher eher im Sommer besuchen.

Western Australia ist der größte Bundesstaat Australiens. Er nimmt ein Drittel der Landmasse ein und verfügt über sehr extreme Klimaverhältnisse. In der Wüste rund um Pilbara zeigt das Thermometer bis zu 48°C an. An der Kimberleyküste sind es dagegen immerhin durchschnittlich 28°C. Von Dezember bis Februar herrscht im Norden Regenzeit.

 
 

Der Monsunregen macht viele Straßen in Western Australia unpassierbar. Der angenehme Winter mit Temperaturen um die 25°C empfiehlt sich daher für eine Reise durch den Norden. Die Gegend südlich von Perth und an der Grenze zu South Australia ist fruchtbar und lädt ganzjährig zum Reisen ein.

Northern Territory verfügt über die unangenehmsten Wetterverhältnisse. Der Norden ist tropisch und wasserarm. Die hohe Luftfeuchtigkeit macht Reisenden im Sommer zu schaffen. Während der Regenzeit gießt es wie aus Eimern. Eine Reise nach Darwin sollte am besten in den Wintermonaten von Juni bis August unternommen werden.

Die Wetterverhältnisse im roten Zentrum schwanken am stärksten. In der Nacht wird es schrecklich kalt, während untertags extrem heiße Temperaturen herrschen. Den Uluru und Alice Springs besucht man am besten zur Winterzeit.