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Boarding Schools in Australien

Mittendrin, statt nur dabei

Wer eine australische Boarding School besucht, ist ganz nah dran am Schulalltag, schließlich lernt und wohnt man hier am selben Ort.

In der Regel befinden sich Wohn- und Unterrichtsbereich aber in verschiedenen Gebäudekomplexen, man muss also nicht neben seinem Klassenraum schlafen.

Vielmehr verfügen die australischen Internate oft über mehrere Häuser, in denen die Schüler in Doppel- oder Mehrbettzimmern mit Gleichaltrigen zusammen leben. Jedes Haus hat eigene Betreuer und Lehrkräfte, die sich um die Internatsschüler kümmern und für sie verantwortlich sind.

Die Schüler eines Hauses nehmen alle Mahlzeiten zusammen ein und teilen sich Gemeinschaftsräume wie Bibliothek, Musik-, Studier- und Fernsehzimmer. Andere Anlagen, wie etwa die meist zahlreichen Sportplätze für Fußball, Cricket oder Rugby, werden von den Schülern aller Häuser gemeinsam genutzt. Ebenso größere Räumlichkeiten wie Turnhallen oder die Aula.

 
 

Zwischen den Boarding Schools innerhalb Australiens gibt es einige Unterschiede.

So werden manche auch von Schülern aus der Umgebung besucht, die bei ihren Eltern wohnen und sich nur während der Unterrichtszeit auf dem Internatsgelände aufhalten. Einige Schulen sind nur für Mädchen, andere wiederum nur für Jungen zugänglich und in manchen Boarding Schools leben nur „Juniors“, also Schüler bis zur achten Klasse.

Damit es den Schülern während ihres Aufenthaltes nicht langweilig wird, gibt es stets ein umfangreiches Freizeit- und Aktivitätenangebot. Das Spektrum reicht von Kunst und Musik über Sport, Theater und Debattierclubs bis hin zu politischen Gruppen. Außerdem stehen immer wieder Ausflüge und der Besuch verschiedener Veranstaltungen auf dem Programm, um Abwechslung in den Alltag zu bringen.

Die großen Ferien, Feiertage und lange Wochenenden verbringen die meisten Schüler zu Hause bei ihren Familien, was aber natürlich nicht gleich bedeutet, dass die Schule dann geschlossen ist.

Eine Boarding School wird umso spannender, je mehr verschiedene Nationalitäten und Kulturen sich dort versammeln und ihr alltägliches Leben miteinander verbringen. Nicht nur die intensive Betreuung durch die Lehrer, sondern auch das Leben in der Gemeinschaft sind wichtige Aspekte, die für einen Internatsbesuch sprechen.

Da es sich bei Boarding Schools um private Einrichtungen handelt, die einen großen Aufwand betreiben, um ihre Schüler rundum zu betreuen, kosten sie Gebühren. Je nach Schule sind aber individuelle Finanzierungsmodelle möglich.

 

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